Lamas und Alpakas sind die höckerlosen Kamele Südamerikas – aufmerksam, lernfähig, sanftmütig und neugierig.

Lamas und Alpakas gehören zur Gruppe der Neuweltkameliden; mit Trampeltier und Dromedar haben sie gemeinsame Vorfahren. Wer sich einmal mit den Tieren beschäftigt hat, merkt schnell, wie aufmerksam und lernfähig sie sind und welche Faszination von ihnen ausgeht.
Durch ihr ruhiges, freundliches Wesen wirken Lamas ausgleichend und entspannend – sie werden deshalb auch in der tiergestützten Therapie eingesetzt. In Europa werden sie vor allem als Hobby- und Freizeittiere gehalten.

Lamas stellen bei Haltung und Pflege keine hohen Ansprüche. In ihrer Heimat, den Anden, leben sie in Höhen bis 5.000 m – unser Klima ist für sie kein Problem. Ihre Lebenserwartung liegt bei 20 bis 25 Jahren.

Lamas legen gemeinsame Kotplätze an – das erleichtert das Ausmisten enorm. Gerne nehmen sie ein Sandbad, im Sommer ist ein flacher Teich oder Bach willkommen.
Als Schwielensohler laufen sie auf weichen Sohlen, sind sehr trittsicher und schonen die Grasnarbe – deshalb werden sie auch in der Landschaftspflege eingesetzt. Die Zehennägel werden regelmäßig gekürzt, je nach Wolltyp wird alle ein bis zwei Jahre geschoren.
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